Der Markt für Sojabohnen-Pestizide wuchs in Brasilien um 6 %.
Laut einer Studie von Kynetec Brasil steigern eine größere Anbaufläche und eine höhere Anwendungsintensität den Ertrag.
Die brasilianische Fuji-Apfelernte 2025/2026 hat aufgrund einer in nationalen Obstplantagen als selten geltenden Eigenschaft die Aufmerksamkeit der Branche auf sich gezogen: das vermehrte Auftreten des sogenannten „Honigtropfens“. Dieses Phänomen, das mit der hohen natürlichen Zuckerkonzentration in den Früchten zusammenhängt, führt zu Äpfeln mit intensiverem Geschmack, ausgeprägterem Aroma und saftigerer Konsistenz.
Optisch zeigt sich der sogenannte „Honigtropfen“ als durchscheinende Stellen im Fruchtfleisch nahe dem Kern. Trotz des Namens enthält er keinen Honig. Das Phänomen tritt natürlich auf, vor allem bei Fuji-Äpfeln, wenn bestimmte klimatische Bedingungen die Anreicherung von Zucker in der Endphase der Reifung begünstigen.
Laut Moisés Lopes de Albuquerque, dem Geschäftsführer des brasilianischen Verbandes der Apfelproduzenten (ABPM), begünstigten die bei dieser Ernte vorgefundenen Bedingungen die Entwicklung dieser Eigenschaft.
„Wir hatten einen längeren Zyklus mit einer späteren Ernte und niedrigeren Temperaturen während der Fruchtreife. Dieses Szenario begünstigte die natürliche Anreicherung von Zucker im Fruchtfleisch, was zu einem stärkeren Vorhandensein von Honigtropfen in dieser Ernte beitrug“, erklärt er.
Laut Albuquerque ist das Ergebnis eine Frucht mit höherer sensorischer Qualität, die eine hohe Süße und Ausgewogenheit mit der für den Fuji-Apfel charakteristischen natürlichen Säure verbindet.
Das Vorhandensein von Honigtau wird besonders auf asiatischen Märkten, vor allem in Japan – dem Ursprungsland der Fuji-Sorte – geschätzt. Dort werden Äpfel mit dieser Eigenschaft häufig mit Premiumprodukten in Verbindung gebracht und erzielen aufgrund ihres intensiveren Aromas einen höheren Marktwert.
Neben der Qualität wird auch eine Erholung der Produktionsmenge erwartet. Laut Schätzungen des brasilianischen Verbandes ABPM dürfte die Apfelproduktion im Erntejahr 2025/2026 zwischen 1,1 und 1,2 Millionen Tonnen liegen und damit die Erntemenge von rund 850 Tonnen der Vorsaison übertreffen. Santa Catarina und Rio Grande do Sul bleiben weiterhin die wichtigsten Produktionsregionen Brasiliens.
„Wir stehen vor einer sehr positiven Ernte. Das Wetter hat sowohl die Produktivität als auch die Qualität der Früchte begünstigt, sodass die Verbraucher in dieser Saison Äpfel mit ausgeprägten sensorischen Eigenschaften finden können“, so der Geschäftsführer von ABPM abschließend.
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