Bayer und BP treiben die Entwicklung von Leindotter für Biokraftstoffe voran.

Die Allianz strebt eine Ausweitung des Sojaanbaus in Nordamerika zur Herstellung von erneuerbarem Diesel an.

06.05.2026 | 09:39 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Kyel Richard
Foto: Bayer
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Bayer und bp haben eine langfristige strategische Allianz in den USA angekündigt, um den Anbau von Leindotter unter der Marke newgold für die Produktion von erneuerbarem Diesel und nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) auszuweiten. Die Initiative startet in Nordamerika und zielt darauf ab, einen Markt für mittelwertige Ölsaaten zu schaffen, um die Nachfrage nach Biodiesel, erneuerbarem Diesel und SAF zu decken.

BP bringt seine Expertise im Bereich Kraftstoffe und Raffinerie in die Partnerschaft ein. Bayer steuert Saatguttechnologie und seinen Kundenstamm im Agrarsektor bei. Die Unternehmen zielen auf einen Biokraftstoffmarkt ab, dessen Nachfrage bis 2040 voraussichtlich um fast das Dreifache steigen und ein Volumen von 40 Milliarden Gallonen erreichen wird.

Bayer gab bekannt, dass Versuche mit lang- und kurzzyklischen Biotypen laufen. Das Unternehmen hat Camelina Newgold bereits in den nördlichen Plains der USA sowie in Regionen im südlichen Saskatchewan und Alberta in Kanada eingeführt. Die Ankündigung folgt auf die geplante Übernahme der Camelina-Assets durch Bayer Ende 2024.

Laut Herstellerangaben eignet sich Leindotter als Zwischenfrucht, Fruchtfolgepflanze oder Alternative für brachliegende oder untergenutzte Flächen. Diese Ölpflanze bietet Flexibilität beim Anbau im Frühjahr und Winter und benötigt zudem weniger Betriebsmittel.

Bayer nennt Trockenheitstoleranz, Kälteresistenz und Resistenz gegen das Öffnen der Schoten als agronomische Eigenschaften der Kulturpflanze. Ziel der Marke newgold ist es, den Erzeugern eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit zu bieten, ohne die Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion zu verschärfen.

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