Auf dem brasilianischen Sojakongress wird über die Zukunft der Sojabohne in Brasilien diskutiert

Technische Veranstaltung bringt 2 Teilnehmer in Campinas mit Schwerpunkt auf Innovation, Nachhaltigkeit und Biotechnologie zusammen

10.06.2025 | 15:46 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Lebna Landgraf
Foto: Antonio Neto
Foto: Antonio Neto

Die 10. Ausgabe von Brasilianischer Sojakongress (CBSoja) Mercosoja 2025 findet vom 21. bis 24. Juli in Campinas (SP) statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Embrapa Soja anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Institution. Das zentrale Thema lautet „100 Jahre Sojabohnen in Brasilien: Säulen für morgen“.

Gilt als das größte technisch-wissenschaftliche Forum in der Soja In Südamerika werden voraussichtlich rund 2 Fachleute aus der Produktionskette zum Kongress zusammenkommen. Das Programm umfasst Themen, die wissenschaftliche Fortschritte, praktische Erfahrungen und technologische Innovationen widerspiegeln.

Laut CBSoja-Präsident Fernando Henning soll die technische Agenda nachhaltige Praktiken und Lösungen mit hohem Mehrwert hervorheben. Geplant sind vier Konferenzen und neun Podiumsdiskussionen mit mehr als 50 Vorträgen nationaler und internationaler Experten.

Die Debatten behandeln Themen wie Logistik im Mercosur, Biotechnologie und geistiges Eigentum. Der Kongress bietet außerdem einen „Hands-on“-Bereich mit praktischen Diskussionen zu Bodenfruchtbarkeit, Nematoden, Unkraut, Bioinputs und Einschränkungen der Wurzelentwicklung.

Ein weiteres Highlight ist der internationale Workshop „Soybean2035: Eine Dekadenvision für Soja-Biotechnologie“ mit Wissenschaftlern aus China, den USA, Kanada und Brasilien. Ziel ist es, die Zukunft biotechnologischer Werkzeuge im Sojaanbau zu diskutieren.

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