APHIS schließt die regulatorische Bewertung von MON 87429 Mais ab.

Die Entscheidung umfasst Ereignisse, die gegenüber Dicamba, Glufosinat, Quizalofop, 2,4-D und Glyphosat tolerant sind.

05.08.2026 | 08:06 (UTC -3)
Revista Cultivar
Foto: Wenderson Araujo - CNA
Foto: Wenderson Araujo - CNA

Der US-amerikanische Tier- und Pflanzenschutzdienst (APHIS) hat die gentechnisch veränderte Maissorte MON 87429 aus den Bestimmungen des Teils 340 des Code of Federal Regulations (CFR) gestrichen. Die Änderung trat heute in Kraft.

Die von Monsanto (Bayer) entwickelte Sorte weist Resistenzen gegen Dicamba, Glufosinat, Quizalofop und 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D) auf. Das Material besitzt zudem Glyphosatresistenz mit gewebespezifischer Expression. Diese Eigenschaft erleichtert die Produktion von Hybridmaissaatgut.

Die Behörde kam zu dem Schluss, dass kein höheres phytosanitäres Risiko bestand als bei dem als Vergleichssorte verwendeten konventionellen Mais. Die Bewertung berücksichtigte die im Antrag vorgelegten Daten, verfügbare wissenschaftliche Informationen, eine Risikoanalyse für Pflanzenschädlinge sowie öffentliche Stellungnahmen.

APHIS erhielt die Petition im Jahr 2020. Die erste öffentliche Konsultation lief 60 Tage und verzeichnete 4.112 Rückmeldungen. Im Jahr 2024 veröffentlichte die Behörde vorläufige Fassungen der Risikoanalyse und der Umweltverträglichkeitsstudie. Zu diesem Prozess gingen 9.600 Kommentare zur Umweltverträglichkeitsstudie und eine Rückmeldung zur Risikobewertung ein.

Im August 2025 schloss APHIS die Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie ab. Die endgültige Entscheidung bestätigte die phytosanitäre Risikoanalyse als Rechtsgrundlage. Die Behörde erstellte die unterzeichnete Entscheidung, die Risikobewertung und die Antworten auf die eingegangenen Kommentare im Verfahren APHIS-2020-0021.

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