Aktion beschlagnahmt unregelmäßige Ladung Sojamehl in Paranaguá

Landwirtschaftsministerium und Bundespolizei fingen 39.250 Kilo verfälschtes Material ab

17.06.2025 | 16:34 (UTC -3)
Ministerium für Landwirtschaft

Das Landwirtschaftsministerium (Mapa) hat in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei (PF) am 10. Juni im Hafen von Paranaguá in Paraná einen versuchten Exportbetrug abgefangen. Bei der Aktion wurden 39.250 Kilo verfälschtes Sojabohnenmehl beschlagnahmt, das für den internationalen Markt bestimmt war.

Bei der Fracht wurden Unregelmäßigkeiten im Zugangs- und Klassifizierungsprozess festgestellt, und die Verfälschung wurde am Zielterminal bestätigt. Bundeslandwirtschaftsinspektoren (AFFAs) des Paraná Plant-Based Products Inspection Service (Sipov/PR), der dem Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Lebensmittelversorgung untersteht, entnahmen Proben. Erste Analysen ergaben, dass sich Sand, Sägemehl und Schimmel im Sojamehl befanden, was auf Betrug hindeutet.

Der Import und Export landwirtschaftlicher Produkte unterliegt den strengen Gesundheits- und Qualitätsanforderungen der MAPA. Verfälschungen, wie sie in diesem Fall festgestellt wurden, stellen einen schwerwiegenden Verstoß dar und gefährden die Gesundheit von Tieren und Pflanzen. Darüber hinaus verursachen sie wirtschaftliche Verluste und schädigen das Image des Landes. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung kontinuierlicher Überwachung zur Wahrung der Glaubwürdigkeit der brasilianischen Agrarindustrie.

Laut Fernando Mendes, Leiter von Sipov/PR, ist diese Operation ein Beispiel für die Wirksamkeit von Inspektionen und die Zusammenarbeit staatlicher Stellen. Die vom brasilianischen Ministerium für öffentliche Angelegenheiten (MPF) initiierte Initiative zielt darauf ab, betrügerische Praktiken bei Massenexporten einzudämmen und sicherzustellen, dass Brasilien seinen Status als zuverlässiger und sicherer Lieferant auf dem Weltmarkt behält.

Die Ermittlungen laufen, um das Ausmaß der Unregelmäßigkeiten zu ermitteln, die beteiligte kriminelle Organisation zu identifizieren und die Verantwortlichen für diesen Betrugsversuch zu ermitteln. Das für die Fracht verantwortliche Unternehmen muss einen Entsorgungsplan für das beschlagnahmte Material gemäß den Umweltvorschriften vorlegen. Traditionell und gemäß den Vorschriften des Landwirtschaftsministeriums (Mapa) wird verfälschte Fracht wie diese auf einer Mülldeponie entsorgt.

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