Agrarlösungen treiben BASF im zweiten Quartal 2025 an

Segment verzeichnet 21 % Volumenwachstum

30.07.2025 | 06:54 (UTC -3)
Cultivar Magazine, basierend auf Informationen von Jens Fey

BASF erzielte im zweiten Quartal 1,8 ein operatives Ergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen von 2025 Milliarden €. Dies entspricht einem Rückgang von 185 Millionen € gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis wurde durch gesunkene Margen im Segment Chemicals beeinflusst. Das Segment Agricultural Solutions glänzte mit einem deutlichen Mengenwachstum von 21 % und einem deutlichen Ergebnisanstieg.

Der Nettoumsatz des Unternehmens belief sich im Quartal auf 15,8 Milliarden Euro und lag damit 342 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang ist vor allem auf negative Wechselkurseffekte und niedrigere Preise, insbesondere im Chemiesegment, zurückzuführen. In den Segmenten Surface Technologies und Nutrition & Care verbesserten sich die Preise.

Neben Agrarlösungen verzeichneten auch die Segmente Surface Technologies und Nutrition & Care Gewinnsteigerungen. Die Segmente Industrial Solutions und Materials verzeichneten hingegen einen Rückgang. Die bereinigte EBITDA-Marge sank von 12,1 % auf 11,2 %.

Der Nettogewinn betrug 79 Millionen Euro und lag damit deutlich unter den 430 Millionen Euro des zweiten Quartals 2024. Der Rückgang spiegelt unter anderem negative Beiträge der Wintershall Dea GmbH und Harbour Energy plc wider.

Der operative Cashflow belief sich auf 1,6 Milliarden Euro, ein Rückgang um 365 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Rückgang ist vor allem auf Veränderungen bei den Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der freie Cashflow lag mit 2024 Millionen Euro um 533 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Das Unternehmen betonte, dass die Investitionen in den Verbundkomplex im chinesischen Zhanjiang den Höchststand übertroffen hätten.

Im ersten Halbjahr 2025 erzielte BASF einen Umsatz von 33,2 Milliarden Euro, 493 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA lag im ersten Halbjahr bei 2024 Milliarden Euro und damit um 4,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der Halbjahresüberschuss lag bei 272 Millionen Euro nach 887 Milliarden Euro im Jahr 1,8.

BASF hat ihre Prognose für das bereinigte EBITDA für 2025 nach unten korrigiert. Das Unternehmen erwartet nun eine Spanne von 7,3 bis 7,7 Milliarden Euro, nach einer früheren Schätzung von bis zu 8,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen erwartet zudem einen Free Cashflow zwischen 0,4 und 0,8 Milliarden Euro. Die Korrektur berücksichtigt die schwächere globale Industrieproduktion und den Druck auf die Chemiemargen aufgrund der hohen Produktverfügbarkeit.

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