RS 2024/25 Ernte: Wetter schädigt Gemüse im Staat
Regen und geringe Lichtverhältnisse begünstigen Krankheiten und verzögern die Feldbewirtschaftung bei mehreren Kulturen
In der Ernte 2024/2025 zeigten gemeinsame Versuche von 16 Forschungseinrichtungen an 19 Standorten, dass der richtige Einsatz von Fungiziden die Sojaproduktivität deutlich steigerte, selbst bei hohem Vorkommen von Zielfleck, verursacht durch Pilz Corynespora cassiicola.
Die wirksamste Behandlung (T8, ein noch nicht zugelassenes Produkt) erreichte eine durchschnittliche Produktivität von 4.576 kg/ha, eine Steigerung von 25 % im Vergleich zur Kontrolle ohne Anwendung (3.664 kg/ha). In derselben statistischen Gruppe liegt die Behandlung mit Fox Supra + Milcozeb (T13) mit 4.409 kg/ha.
Weitere Behandlungen mit hoher Produktivität waren Methyltetraprole + Difenoconazol + Tróia (T7), Fox Ultra + Milcozeb (T12), Fox Xpro + Milcozeb (T10), Almada (T14), Evolution (T15), Curatis (T16) und Metominostrobin + Prothioconazol + Manfil (T5). Das FRAC-Fungizid-Rotationsprogramm zeigte mit 4.271 kg/ha ebenfalls konsistente Ergebnisse.
Die Zielflecken betrafen alle Versuchsbereiche mit einem Schweregrad von über 20 % in der Kontrollgruppe. Die Behandlung T8 war mit einer 68-prozentigen Verringerung des Schweregrads auch die wirksamste Behandlungsmethode zur Bekämpfung der Krankheit. Gefolgt von T10 (62 %), T12 (60 %), T14 (59 %) und T13 (57 %).
Die zusätzliche Gabe von Mancozeb erwies sich als vorteilhaft. So erreichte beispielsweise die Behandlung T4 (Metominostrobin + Prothioconazol) eine 45%ige Kontrolle, mit Mancozeb (T5) stieg diese auf 54%. Ein ähnlicher Trend wurde bei den Paaren T6/T7, T9/T10 und T11/T12 beobachtet.
Die gemeinsame statistische Analyse zeigte eine signifikante negative Korrelation (r = -0,95) zwischen der Schwere des Zielflecks und der Produktivität. Dies unterstreicht die Bedeutung der chemischen Bekämpfung und der geeigneten Wahl der Wirkstoffe.
Das vom FRAC durchgeführte Resistenzmonitoring ergab eine geringere Empfindlichkeit des Pilzes gegenüber Fungiziden. Um die Selektion resistenter Stämme zu vermeiden, empfehlen die Forscher, den Einsatz von Succinat-Dehydrogenase (ISDH)-Inhibitor-Fungiziden auf zwei Anwendungen pro Zyklus zu beschränken und Mischungen mit mehreren Wirkstellen und rotierenden Wirkmechanismen den Vorzug zu geben.
In den Versuchen wurden Sorten verwendet, die anfällig für die Zielfleckenkrankheit sind. Die Auswahl resistenter Materialien ist eine der ersten Präventionsstrategien. Der Einsatz von behandeltem Saatgut, die Fruchtfolge mit Gräsern und die Überwachung der Wetterbedingungen runden das Maßnahmenpaket ab.
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