2021 markiert zehn Jahre des Konzepts von Industrie 4.0 – der vierten industriellen Revolution. Der Begriff, der erstmals 2011 auf der Hannover Messe in Deutschland auftauchte, charakterisiert die Digitalisierung industrieller Aktivitäten und die Integration verschiedener Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT), Cloud Computing, Big Data, künstlicher Intelligenz und fortgeschrittener Robotik Technologie, um Prozesse noch effizienter, flexibler und autonomer zu gestalten.
In der Agrarindustrie ist die digitale Transformation sowohl im Feld als auch im Maschinenbau bereits Realität. AGCO schließt sich dieser starken Bewegung durch seine Vision an, ein vertrauenswürdiger Partner und Marktführer für intelligente Lösungen für den Agrarsektor zu sein, mit einem selbstgesteuerten Prozess vom Rohstoff bis zum Endkunden.
Für die Geschäftsentwicklung hin zu Industrie 4.0 – auch bekannt als „Industrie XNUMX“ – sind fünf grundlegende Dimensionen zu entwickeln 5 kluge Köpfe. Im Mittelpunkt von Industrie 4.0 steht die Smart Manufacturing, eine Reihe fortschrittlicher digitaler Technologien, die in der Fabrikhalle eingesetzt werden und durch Echtzeitintegration und -verbindung erhebliche Effizienz- und Produktivitätssteigerungen ermöglichen. AGCO verfügt über hochmoderne Lösungen zum Sammeln, Überwachen, Steuern und Optimieren von Industriedaten, die in der Cloud gespeichert werden und eine größere Agilität und Durchsetzungskraft bei strategischen Geschäftsentscheidungen fördern.
Immer noch drinnen Smart Manufacturingverfügt das Unternehmen über autonome Technologien für den Materialtransport, wie selbstfahrende Fahrzeuge (AGVs) und kollaborative Roboter (Cobots), die auf sichere und synergetische Weise Seite an Seite mit den Mitarbeitern arbeiten. Auch alternative Fertigungstechnologien wie die additive Fertigung (3D-Druck) sind in diesem Segment auf dem Vormarsch, sowohl bei der Herstellung von Werkzeugen und Geräten für den Prozess als auch beim Druck von Endteilen für Traktoren und Produkten in anderen Kategorien.
Die zweite Dimension von Industrie 4.0 ist die Intelligentes ArbeitenDazu gehören Tools, die Arbeitnehmer in digitale Umgebungen integrieren. Smart Glasses und andere intelligente Geräte Beginnen Sie damit, Bleistift und Papier bei der Durchführung von Routineaufgaben wie Inspektionen usw. zu ersetzen Checklisten. Schulungen und Arbeitsanweisungen in Virtual- und Augmented-Reality-Umgebungen machen die Mitarbeiterschulung noch fundierter. Tools zur Prozesssimulation ermöglichen den Aufbau „digitaler Zwillinge“ und die Durchführung von Studien, Tests und Optimierungen in virtuellen Umgebungen, gespeist aus realen Daten. Darüber hinaus baut Smart Work bisher bestehende physische Barrieren ab und fördert so die Integration zwischen Mitarbeitern und Arbeitsabläufen, unabhängig vom Standort.
O Intelligente LieferketteIn der dritten Dimension geht es um die horizontale Integration und digitale Verbindung zwischen Produzenten, Herstellern, Händlern, Händlern und Endkunden durch logistische Überwachungs- und Nachverfolgungstechnologien sowie Kundenservice, vom Rohmaterial, das für die Fabrik bestimmt ist, bis zum Endprodukt auf seinem Weg an den Verbraucher.
Die vierte Dimension befasst sich mit der Intelligente Produkt-Service-Systeme, ein intelligentes Geschäftsmodell, das integrierte Produkt- und Servicelösungen bietet, um die Kundenzufriedenheit bei ihren Erfahrungen zu maximieren. Derzeit geht das Portfolio von AGCO über die leistungsstarken Landmaschinen hinaus: mit den Präzises Pflanzen und der Fuse®-Plattform bieten wir Landwirten High-Tech-Lösungen, um neue Produktivitäts- und Effizienzniveaus zu erreichen und gleichzeitig Ressourcen für künftige Generationen zu schonen, von der Pflanz- und Anbauphase bis hin zur Ernte und Lagerung.
Beim Thema Ressourcenschonung betreten wir die fünfte und letzte Dimension: Intelligenter Konsum, das verantwortungsvolle Formen des Konsums in einer Welt abdeckt, die zunehmend auf Nachhaltigkeit achtet und sich auf die Kreislaufwirtschaft konzentriert, basierend auf der Reduzierung von Abfällen während des gesamten Lebenszyklus von Produkten sowie den Praktiken der Reduzierung, Wiederverwendung, des Recyclings und des Teilens.
Kurz gesagt: Was vor zehn Jahren als neues Konzept erschien, ist heute ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Unternehmen, die kurz-, mittel- und langfristig positive Ergebnisse und eine herausragende Stellung in ihren Tätigkeitsfeldern anstreben. Im Agrargeschäft könnte es nicht anders sein: AGCO engagiert sich für die digitale Transformation im gesamten Betriebszyklus, von den Schnittstellen zu seinen Lieferanten über Herstellungsprozesse bis hin zu Beziehungen zu Händlern und Endkunden. Der Weg zur Industrie 4.0 ist äußerst herausfordernd und dynamisch, da neue Lösungen und Technologien entstehen, um jede ihrer grundlegenden Dimensionen zu nutzen. Mögen wir diesen Weg weitergehen, damit das nächste Jahrzehnt noch transformativer wird!
Pedro Hilzendeger, Prozessingenieur für intelligente Fertigung bei AGCO South America