Die North Export Corridor Research Support Foundation – FAPCEN mit Sitz im Bundesstaat Maranhão plant, in dieser neuen Ernte eine Million Tonnen zertifiziertes Soja zu erreichen. Dieser Meilenstein wird möglich sein, weil die Erzeuger verstärkt auf ländlichen Grundstücken arbeiten und sicherstellen, dass ihre Sektoren wie Management, Personal, soziale Projekte, Umwelt und Produktionsbereiche an den Grundsätzen und Kriterien der International Association for Responsible Soy ausgerichtet sind ( RTRS).
Feldpraktiken zielen auf den Bodenschutz ab, der durch die Maisernte und die Einbeziehung der Hauptfutterpflanzen ermöglicht wird, wobei das System der Integration von Nutzpflanzen und Nutztieren zu hohen Produktionsobergrenzen bei Sojabohnen führt. Der Fokus auf Immobilienverwaltung und gute ökologische, soziale und wirtschaftliche Praktiken spiegelt unsere Motivation wider, die als territoriale Aufwertung bekannt ist.
Um uns anzupassen, arbeiten wir im Einklang mit den Grundsätzen von RTRS, einem hervorragenden Instrument, das übersetzt, was ländliche Produzenten, die in den Cerrados im Nordosten Brasiliens anbauen, denken, tun und wollen. Bemerkenswert ist, dass die Erzeuger besser organisiert sind und sich mehr darum kümmern, ihre Betriebe an die Erlangung des Nachhaltigkeitssiegels anzupassen.
Derzeit sind etwa 25 % der Sojaanbaufläche in Maranhão RTRS-zertifiziert. Wir sind uns darüber im Klaren, dass der europäische Markt immer strenger wird und der asiatische Markt Interesse zeigt. In naher Zukunft werden Zertifizierungen mehr als nur ein Wettbewerbsvorteil sein, sie werden ein wichtiger Erleichterer für den Marktzugang sein.
Diese territoriale Sichtbarkeit führt dazu, dass Produzenten uns spontan aufsuchen, was dazu führt, dass FAPCEN kontaktiert wird, um Arbeiten in anderen brasilianischen Bundesstaaten wie Bahia und Minas Gerais durchzuführen, was uns zusätzlich motiviert, unsere Aktivitäten weiter auszubauen.
Trotz der in einigen Wirtschaftsbereichen erzielten Entwicklung bleiben Maranhão und Piauí brasilianische Staaten mit enormen sozialen Unterschieden. Ländliche Grundstücke und ihre Gemeinden sind immer noch weit von großen städtischen Zentren entfernt, was zeigt, dass die Produzenten den umliegenden Gemeinden stets Hilfe leisten.
Die Gründung von MATOPIBA (Maranhão-Tocantins-Piauí-Bahia) war hervorragend für die landesweite Bekanntheit dieser Region, insbesondere der MATOPI-Region. Mit der Zertifizierung wird diese territoriale Visualisierung anerkannt und unser Land dadurch wertvoller.