Amaranthus palmeri: Resistenzen und Verluste von bis zu 91 %
Mit seiner extrem hohen Reproduktions- und Verbreitungsfähigkeit wird der herbizidresistente Amaranthus palmeri zu einer immer ernsteren Bedrohung
Das Potenzial der digitalen Landwirtschaft ist so groß, dass man sie mit der Mechanisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts vergleicht. In den letzten Jahren haben neue Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), Big Data und künstliche Intelligenz (KI) einen Wandel in der Branche vorangetrieben, der den sogenannten Digitalisierungsprozess der Agrarindustrie kennzeichnet.
Heute ist es möglich, mithilfe von Drohnen- und Satellitenbildern das Produktionspotenzial und den spezifischen Bedarf jedes Quadratmeters der Anbaufläche abzubilden. Intelligente Sensoren können Variablen wie Bodenfeuchtigkeit, Nährstoffgehalt und Wetterbedingungen in Echtzeit messen, während maschinelles Lernen zur Analyse historischer Daten und zur Vorhersage zukünftiger landwirtschaftlicher Szenarien eingesetzt werden kann.
Mithilfe der Blockchain-Technologie kann die landwirtschaftliche Lieferkette verfolgt werden, wodurch Transparenz und Datensicherheit gewährleistet werden. Dies trägt dazu bei, Vertrauen zwischen Verbrauchern und Herstellern aufzubauen und die Einhaltung von Vorschriften und Qualitätsstandards zu erleichtern.
5G-Konnektivität und neue Satelliten-Internetoptionen ermöglichen Geräten eine schnelle und zuverlässige Kommunikation, selbst in abgelegenen Gebieten. Gleichzeitig sind Big Data und künstliche Intelligenz unerlässlich, um die großen Datenmengen zu analysieren, die von Sensoren und anderen Quellen erfasst werden. So können Trends vorhergesagt, Prozesse optimiert und Lösungen für jeden Hersteller individuell angepasst werden.
Diese neuen Technologien verändern die Agrarindustrie in vielerlei Hinsicht. Sie steigern die Effizienz, senken die Kosten, verbessern die Nachhaltigkeit und erhöhen die Produktivität landwirtschaftlicher Betriebe und reagieren damit auf die Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft. Darüber hinaus tragen sie auch dazu bei, Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit zu bewältigen.
Die Herausforderung besteht jedoch darin, die Technologien so zu integrieren, dass sie Synergien erzeugen und am Ende des Prozesses einen echten Mehrwert für die Landwirte und die Gesellschaft schaffen können. Dies liegt daran, dass digitale Agrartechnologien häufig unterschiedliche Standards und Protokolle verwenden, was die Interoperabilität und den Informationsaustausch zwischen Systemen erschwert.
Daher ist es ebenso wichtig wie die Entwicklung neuer Technologien, dafür zu sorgen, dass die heute bereits verfügbaren Technologien integriert funktionieren und konkrete Vorteile für Hersteller und Gesellschaft schaffen.
Um den Weg ohne Umkehr in Richtung digitaler Landwirtschaft zu beschreiten, benötigen die Erzeuger Lösungen, die ihre Bedürfnisse auf integrierte Weise erfüllen und ihre Probleme vor, während und nach der Aussaat lösen.
Dazu gehören Lösungen für den Einkauf von Saatgut und Betriebsmitteln, Bodenanalyse und -management, Aussaat, Krankheits- und Unkrautbekämpfung, Ernte sowie Lagerung, Verkauf und Verfolgung der Endproduktion mit finanziellen und logistischen Tools. Alles auf derselben Plattform oder auf Plattformen, die miteinander kommunizieren und Synergien nutzen.
Die Zukunft der digitalen Landwirtschaft bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Förderung nachhaltiger Praktiken. Die Integration neuer Technologien ist von entscheidender Bedeutung, um den Sektor umzugestalten und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Durch die Synergie dieser Innovationen kann die digitale Revolution in der Landwirtschaft tatsächlich stattfinden und zur Ernährungssicherheit unseres Planeten beitragen.
*von Almir Araujo (im Bild), Direktor für Digitale und Neue Geschäftsmodelle bei BASF Agricultural Solutions in Lateinamerika
Erhalten Sie die neuesten Nachrichten aus der Landwirtschaft per E-Mail
Mit seiner extrem hohen Reproduktions- und Verbreitungsfähigkeit wird der herbizidresistente Amaranthus palmeri zu einer immer ernsteren Bedrohung
Mit einem 656 PS starken Motor, einem 17.100 Liter großen Korntank und einer Plattform von bis zu 50 Fuß bietet der neue Fendt Ideal 9T jede Menge Technologie und Verarbeitungskapazität bei hoher Qualität und geringer Verlust- und Beschädigungsrate des Korns.